
German B1 Vocabulary and Grammar
German B1 flashcards after A2: 1,421 new words, 23 grammar topics explained in simple German, 259 phrases and a 221-question practice exam.
What's inside
- Vocabulary — 1,421 B1 words in 44 topics, German → English and back, each with a German example sentence.
- Articles — der, die or das for every new noun, plus the patterns that predict the article.
- Grammar — 23 topics explained in simple German with practice sentences: Plusquamperfekt, the passive, Konjunktiv II in the past, relative clauses with prepositions, two-part connectors, genitive prepositions and more.
- Verbs — the simple past of the irregular verbs, passive and Konjunktiv II forms, verbs and adjectives with prepositions, and fixed noun-verb phrases (Nomen-Verb-Verbindungen).
- Phrases — 259 useful phrases for 21 situations: giving opinions, agreeing and disagreeing, complaints, formal emails, presentations.
- Practice Exam — 221 original questions in the style of the B1 exams, all in German: blogs, articles, adverts, opinions and rules with several questions each, Sprachbausteine, vocabulary, grammar and writing phrases, with an explanation for every question.
Builds on German A1 and A2: no word or card repeats them. 4,769 cards in total.
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What's inside
- Articles 763 cards
- Grammar 488 cards
- Phrases 265 cards
- Practice Exam Exam 99 cards
- Verbs 312 cards
- Vocabulary 2,842 cards
A few cards
Articles
Front
Welchen Artikel haben Krankheiten auf -itis?
Back
die
die Bronchitis, die Gastritis, die Arthritis
Front
Welchen Artikel haben die meisten Bäume und Blumen?
Back
die
die Eiche, die Tanne, die Tulpe — Ausnahmen: der Ahorn, der Löwenzahn, das Gänseblümchen
Front
Welchen Artikel haben Namen von Schiffen und Flugzeugen?
Back
die
die Titanic, die Boeing, die Concorde — Ausnahme: der Airbus
Grammar
Front
Wann benutzt man das Plusquamperfekt?
Back
Mit dem Plusquamperfekt sagt man, dass etwas noch früher passiert ist als eine andere Handlung in der Vergangenheit. Es ist die Vergangenheit der Vergangenheit:
- Als ich zum Bahnsteig kam, war der Zug schon abgefahren. (Zuerst fährt der Zug ab, dann komme ich.)
- Mia war am Montag müde. Sie hatte am Wochenende kaum geschlafen.
Man findet es oft in Erzählungen und Berichten, meistens zusammen mit dem Präteritum.
Auf Englisch: the past before the past, "had done".
Front
Wie bildet man das Plusquamperfekt?
Back
hatte oder war (Präteritum) + Partizip II. Ob man haben oder sein nimmt, ist genauso wie im Perfekt: Verben der Bewegung und der Veränderung nehmen sein.
| arbeiten | gehen | |
|---|---|---|
| ich / er / sie | hatte gearbeitet | war gegangen |
| du | hattest gearbeitet | warst gegangen |
| wir / sie / Sie | hatten gearbeitet | waren gegangen |
| ihr | hattet gearbeitet | wart gegangen |
Aus ich habe gearbeitet (Perfekt) wird also ich hatte gearbeitet.
Front
Wo stehen hatte oder war und das Partizip im Satz?
Back
Wie im Perfekt gibt es zwei Verbteile:
- Hauptsatz: hatte / war auf Position 2, das Partizip II am Ende: Wir hatten die Tickets schon online gekauft.
- Nebensatz: erst das Partizip II, dann hatte / war ganz am Ende: Ich war sauer, weil mein Bruder mein Fahrrad genommen hatte.
- Trennbare Verben bleiben im Partizip ein Wort: Das Spiel hatte schon angefangen.
Phrases
Front
Formell, informell, neutral
Back
In den Notizen steht bei jedem Redemittel, wo es passt:
- formell: mit Menschen, die Sie siezen — im Büro, beim Amt, mit Kunden, in der Prüfung.
- informell: mit Freunden, in der Familie und mit Kollegen, die Sie duzen.
- neutral: passt fast immer.
Formell klingt oft höflicher, weil man den Konjunktiv II benutzt: Könnten Sie …?, Ich hätte eine Frage. Wer mit guten Freunden sehr formell spricht, klingt dagegen schnell kühl.
Auf Englisch: the register of a phrase — formal, informal or neutral.
Front
Meiner nach …
Back
Meiner Meinung nach …
neutral · In my opinion …
Front
Ich stehe auf dem , dass …
Back
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass …
formell · I take the view that …
Practice Exam
Front
Blog: Carla zieht vom Dorf nach Leipzig
Carlas Blog: Neu in Leipzig
Seit drei Monaten wohne ich jetzt in Leipzig, und viele von euch haben gefragt, wie es mir geht. Ehrlich gesagt: Die ersten Wochen waren schwer. In meinem Heimatdorf an der Mosel kannte ich jeden Nachbarn, hier grüßt im Treppenhaus kaum jemand. Eine Wohnung zu finden war auch nicht leicht. Ich habe mir fast zwanzig Wohnungen angesehen, bevor ich endlich eine Zusage bekommen habe. Jetzt teile ich mir eine Altbauwohnung mit zwei Studentinnen. Die Miete ist höher als zu Hause, aber dafür brauche ich kein Auto mehr. Mein altes Auto habe ich im Sommer verkauft, und ins Büro fahre ich mit der Straßenbahn – nur zwölf Minuten! Am meisten vermisse ich den Garten meiner Eltern. Deshalb habe ich mich bei einem Gemeinschaftsgarten in meinem Viertel angemeldet. Dort pflanzen wir zusammen Tomaten und Kräuter, und jeden zweiten Sonntag gibt es ein Frühstück für alle. So habe ich schon ein paar nette Leute kennengelernt. Meine Mutter fragt am Telefon jedes Mal, ob ich nicht zurückkommen will. Meine Antwort ist im Moment klar: Nein, ich bleibe erst einmal hier.
Carla ist vor ungefähr einem Jahr nach Leipzig gezogen.
Carla hat die ersten Wochen in Leipzig sehr genossen.
Bis Carla eine Wohnung bekommen hat, hat es lange gedauert.
Carla nimmt öffentliche Verkehrsmittel, um ins Büro zu kommen.
Durch die Gartenarbeit hat Carla Kontakt zu anderen Menschen bekommen.
Carla möchte im Moment nicht in ihr Dorf zurückziehen.
Back
Carla ist vor ungefähr einem Jahr nach Leipzig gezogen.
Carla schreibt: „Seit drei Monaten wohne ich jetzt in Leipzig.“ Sie lebt also erst kurze Zeit dort.
Carla hat die ersten Wochen in Leipzig sehr genossen.
Carla schreibt: „Ehrlich gesagt: Die ersten Wochen waren schwer.“
Bis Carla eine Wohnung bekommen hat, hat es lange gedauert.
Sie hat sich „fast zwanzig Wohnungen angesehen“, bevor sie endlich eine Zusage bekommen hat.
Carla nimmt öffentliche Verkehrsmittel, um ins Büro zu kommen.
Carla schreibt: „Ins Büro fahre ich mit der Straßenbahn.“
Durch die Gartenarbeit hat Carla Kontakt zu anderen Menschen bekommen.
Über den Gemeinschaftsgarten schreibt sie: „So habe ich schon ein paar nette Leute kennengelernt.“
Carla möchte im Moment nicht in ihr Dorf zurückziehen.
Auf die Frage ihrer Mutter antwortet Carla: „Nein, ich bleibe erst einmal hier.“
Front
E-Mail: Paulas erste Wochen im Kundenservice
Liebe Hanna,
vielen Dank für deine lange Nachricht! Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, aber die letzten Wochen waren total voll. Seit Anfang Oktober arbeite ich ja bei einer Firma für Solaranlagen. Ich bin dort im Kundenservice und berate Leute am Telefon, die eine Anlage auf ihr Dach bauen lassen wollen. Am Anfang war ich ziemlich nervös, weil ich von Technik wenig Ahnung hatte. Aber meine Kollegin Ines hat mir in den ersten zwei Wochen alles gezeigt, und inzwischen komme ich gut zurecht. Was mir besonders gefällt: Ich darf zwei Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten. Das spart mir viel Zeit, denn ins Büro brauche ich mit dem Bus fast eine Stunde. Weniger schön ist, dass ich im ersten halben Jahr keinen Urlaub nehmen darf. Unsere Reise im Februar muss also leider ausfallen – das tut mir wirklich leid! Vielleicht können wir stattdessen an Ostern zusammen wegfahren? Ich würde mich riesig freuen.
Liebe Grüße
Paula
Paula hat sehr schnell auf Hannas Nachricht reagiert.
Bei ihrer Arbeit hat Paula meistens telefonisch Kontakt mit Kunden.
Paula kannte sich schon vor der neuen Stelle gut mit Technik aus.
In der ersten Zeit hat eine Kollegin Paula geholfen.
Paula muss nicht an jedem Arbeitstag ins Büro fahren.
Die gemeinsame Reise im Februar findet wie geplant statt.
Back
Paula hat sehr schnell auf Hannas Nachricht reagiert.
Paula schreibt: „Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte.“ Die letzten Wochen waren für sie sehr voll.
Bei ihrer Arbeit hat Paula meistens telefonisch Kontakt mit Kunden.
Paula schreibt: „Ich bin dort im Kundenservice und berate Leute am Telefon.“
Paula kannte sich schon vor der neuen Stelle gut mit Technik aus.
Am Anfang war Paula nervös, „weil ich von Technik wenig Ahnung hatte“.
In der ersten Zeit hat eine Kollegin Paula geholfen.
Paula schreibt: „Meine Kollegin Ines hat mir in den ersten zwei Wochen alles gezeigt.“
Paula muss nicht an jedem Arbeitstag ins Büro fahren.
Paula schreibt: „Ich darf zwei Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten.“
Die gemeinsame Reise im Februar findet wie geplant statt.
Paula darf im ersten halben Jahr keinen Urlaub nehmen. Sie schreibt: „Unsere Reise im Februar muss also leider ausfallen.“
Front
Blog: Mit dem Nachtzug nach Stockholm
Unterwegs mit Jakob: Mit dem Zug in den Norden
Diesmal wollte ich nicht fliegen. Für meine Reise nach Schweden habe ich deshalb den Zug genommen – und ich bereue es keine Sekunde. Von Hamburg aus bin ich zuerst nach Kopenhagen gefahren und habe dort einen Tag Pause gemacht. Am Abend ging es dann mit dem Nachtzug weiter nach Stockholm. Ich hatte ein Bett in einem Abteil für vier Personen gebucht. Meine Mitreisenden waren zwei Rentner aus Bayern und eine Studentin aus Polen. Wir haben bis Mitternacht Karten gespielt und viel gelacht. Geschlafen habe ich trotzdem gut, auch wenn der Zug manchmal ziemlich laut war. Am Morgen kamen wir allerdings mit zwei Stunden Verspätung an, weil es unterwegs ein technisches Problem gab. Natürlich ist so eine Reise auch nicht billig: Für alle Fahrkarten zusammen habe ich etwa 280 Euro bezahlt, ein Flug hätte nur die Hälfte gekostet. Man braucht also Zeit, Geduld und etwas mehr Geld. Trotzdem steht für mich fest: Nächsten Sommer fahre ich wieder mit der Bahn, dann vielleicht nach Norwegen.
Jakob ist ohne Unterbrechung von Hamburg bis Stockholm gefahren.
Jakob war im Nachtzug nicht allein in seinem Abteil.
Wegen des Lärms konnte Jakob in der Nacht kaum schlafen.
Jakob ist zur geplanten Zeit in Stockholm angekommen.
Mit dem Flugzeug wäre die Reise billiger gewesen.
Jakob möchte auch im nächsten Jahr mit dem Zug verreisen.
Back
Jakob ist ohne Unterbrechung von Hamburg bis Stockholm gefahren.
Jakob schreibt: „Von Hamburg aus bin ich zuerst nach Kopenhagen gefahren und habe dort einen Tag Pause gemacht.“
Jakob war im Nachtzug nicht allein in seinem Abteil.
Er hatte ein Bett „in einem Abteil für vier Personen“, zusammen mit zwei Rentnern und einer Studentin.
Wegen des Lärms konnte Jakob in der Nacht kaum schlafen.
Jakob schreibt: „Geschlafen habe ich trotzdem gut, auch wenn der Zug manchmal ziemlich laut war.“
Jakob ist zur geplanten Zeit in Stockholm angekommen.
Jakob schreibt: „Am Morgen kamen wir allerdings mit zwei Stunden Verspätung an.“
Mit dem Flugzeug wäre die Reise billiger gewesen.
Jakob hat für die Fahrkarten etwa 280 Euro bezahlt, und „ein Flug hätte nur die Hälfte gekostet“.
Jakob möchte auch im nächsten Jahr mit dem Zug verreisen.
Jakob schreibt: „Nächsten Sommer fahre ich wieder mit der Bahn.“
Verbs
Front
Wie lernt man die unregelmäßigen Verben am besten?
Back
Lernen Sie jedes Verb immer mit drei Formen: Infinitiv – Präteritum – Perfekt, also greifen – griff – hat gegriffen. Viele Verben ändern ihren Vokal nach demselben Muster. Wenn Sie ein Verb aus einer Gruppe kennen, finden Sie die Formen der anderen leichter:
- ei – i – i: beißen – biss – gebissen
- ei – ie – ie: schweigen – schwieg – geschwiegen
- i – a – u: sinken – sank – gesunken
Die Abschnitte unten sind nach diesen Mustern geordnet. Achten Sie auch auf hat oder ist im Perfekt. Die Verben aus A2 (fuhr, ging, schrieb …) kommen hier nicht noch einmal vor.
Front
beißen — Präteritum (er)
Back
er biss
beißen – biss – hat gebissen
Front
greifen — Präteritum (er)
Back
er griff
greifen – griff – hat gegriffen
Vocabulary
Front
ängstlich
Back
timid, fearful
Als Kind war Jonas eher ängstlich, heute klettert er auf hohe Berge.
Front
aufmerksam
Back
attentive, observant
Nomen: die Aufmerksamkeit
Die Enkel hören den Geschichten ihres Großvaters sehr aufmerksam zu.
Front
äußerlich
Back
outward, external (on the outside)
Gegenteil: innerlich
Äußerlich wirkt mein Bruder ruhig, aber innerlich ist er oft nervös.
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