Languages DE Exam

German B2 Vocabulary and Grammar

4,330 cards 0 Version 1, updated October 10, 2026

German B2 flashcards, entirely in German: 1,185 new words with definitions, 22 grammar topics, 264 phrases and a 218-question exam.

What's inside

  • Vocabulary — 1,185 B2 words in 43 topics. Each word has two cards: the word with a short German definition, and an example sentence with the word left out.
  • Articles — der, die or das for every new noun, plus advanced rules: abbreviations, loanwords and words whose meaning changes with the article.
  • Grammar — 22 topics explained in German with practice sentences: Konjunktiv I and reported speech, the passive and its alternatives, extended participles, modal particles, advanced connectors and more.
  • Verbs — Konjunktiv I and passive forms, irregular verbs, verbs, nouns and adjectives with prepositions, and fixed noun-verb phrases (Nomen-Verb-Verbindungen).
  • Phrases — 264 phrases for discussions, presentations, planning together, formal letters and everyday work.
  • Practice Exam — 218 original questions in the style of the telc B2 exam: reading (headings, articles, adverts), Sprachbausteine, vocabulary, grammar and writing, with an explanation for every question.

Everything is in German, so the course works for learners with any first language. Builds on German A1, A2 and B1: no word or card repeats them. 4,330 cards in total.

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What's inside

  • Vocabulary 2,386 cards
  • Grammar 465 cards
  • Phrases 269 cards
  • Verbs 343 cards
  • Articles 772 cards
  • Practice Exam Exam 95 cards

A few cards

Vocabulary

Front

der Begriff · die Begriffe

Back

Wort mit einer genau festgelegten Bedeutung

Unter dem Begriff „Schock“ versteht man in der Medizin etwas ganz anderes als im Alltag.

Front

Unter dem   „Schock“ versteht man in der Medizin etwas ganz anderes als im Alltag. (Wort mit einer genau festgelegten Bedeutung)

Back

Unter dem Begriff „Schock“ versteht man in der Medizin etwas ganz anderes als im Alltag. (Wort mit einer genau festgelegten Bedeutung)

der Begriff · die Begriffe

Front

bezeichnen (bezeichnet · hat bezeichnet)

Back

jemanden oder etwas mit einem bestimmten Wort benennen (jemanden als …)

Seine Kollegen bezeichnen ihn gern als wandelndes Lexikon, weil er auf jede Frage eine Antwort hat.

Grammar

Front

Was drückt das Futur II aus?

Back

Das Futur II hat zwei Aufgaben:

  • Vermutung über etwas, das schon passiert ist (im Alltag die häufigste): Der letzte Bus wird schon abgefahren sein. = Ich nehme an, dass er schon weg ist.
  • Handlung, die zu einem späteren Zeitpunkt fertig sein wird: Bis Ende Mai werden wir den Umbau abgeschlossen haben. = Ende Mai ist der Umbau fertig.

Bei Vermutungen stehen oft wohl, sicher, bestimmt oder schon, bei der Zukunft eine Zeitangabe mit bis oder in.

Front

Aus welchen Teilen besteht das Futur II?

Back

Eine Form von werden steht auf Position 2, am Ende stehen das Partizip II und haben oder sein im Infinitiv:

  • Sie wird den Termin vergessen haben.
  • Ihr werdet den falschen Ausgang genommen haben.
  • Die Gäste werden längst gegangen sein.

Ob haben oder sein, entscheidet das Verb wie im Perfekt: sie ist gegangen → sie wird gegangen sein.

Front

Wo steht werden, wenn das Futur II in einem Nebensatz steht?

Back

Im Nebensatz steht die Form von werden ganz am Ende. Die Reihenfolge ist Partizip II → haben / sein → werden:

  • Wir gehen davon aus, dass die Firma den Umzug bis März abgeschlossen haben wird.
  • Experten rechnen damit, dass die Mieten bis zum Sommer weiter gestiegen sein werden.

Im Gespräch klingt das schnell schwerfällig. Man findet es vor allem in geschriebenen Texten.

Phrases

Front

Kritik abschwächen

Back

Auf B2-Niveau widerspricht man selten direkt mit Das ist falsch. Üblicher sind weichere Formen:

  • Konjunktiv II: Hier hätte ich eine etwas andere Sicht.
  • doppelte Verneinung: nicht ganz billig bedeutet „ziemlich teuer“.
  • erst anerkennen, dann widersprechen: Das ist ein interessanter Gedanke, allerdings …
  • Frage statt Behauptung: Wäre es nicht sinnvoller, …?

Je formeller die Situation, desto wichtiger werden solche Abschwächungen.

Front

Ich   die Auffassung, dass …

Back

Ich vertrete die Auffassung, dass …

formell

Front

Den   gibt für mich, dass …

Back

Den Ausschlag gibt für mich, dass …

neutral

Verbs

Front

Konjunktiv I: Stamm des Infinitivs plus -e

Back

Den Konjunktiv I bildet man aus dem Stamm des Infinitivs und den Endungen -e, -est, -e, -en, -et, -en; nur sein ist unregelmäßig. Wann man ihn benutzt: siehe Grammatik, Der Konjunktiv I und die indirekte Rede.

Person kommen können sein
ich komme könne sei
du kommest könnest seist
er / sie / es komme könne sei
wir kommen können seien
ihr kommet könnet seiet
sie / Sie kommen können seien

Viele Formen sehen aus wie der Indikativ (ich komme, wir kommen). Eindeutig ist fast immer die Form für er / sie / es, deshalb üben Sie vor allem diese.

Front

Ersatzformen in der indirekten Rede: hätten, könnten, würden

Back

Sieht der Konjunktiv I aus wie der Indikativ, braucht man einen Ersatz (Regeln: siehe Grammatik, Der Konjunktiv I und die indirekte Rede). Die Formen im Überblick:

Zeit er / sie / es sie (Plural)
Gegenwart er habe, er komme sie hätten, sie kämen
Gegenwart, regelmäßiges Verb er frage sie würden fragen
Vergangenheit er habe gefragt, er sei gefahren sie hätten gefragt, sie seien gefahren
Zukunft er werde fragen sie würden fragen

sein braucht auch im Plural keinen Ersatz: sie seien gefahren.

Front

kommen — Konjunktiv I (er)

Back

er komme

Articles

Front

Welchen Artikel hat die Abkürzung BIP (Bruttoinlandsprodukt)?

Back

das

Abkürzungen haben den Artikel des letzten Wortes der langen Form: die EU (Union), der Lkw (Kraftwagen), die GmbH (Gesellschaft)

Front

Welchen Artikel hat das Kurzwort Uni?

Back

die

Kurzwörter behalten den Artikel des langen Wortes: die Uni (Universität), das Labor (Laboratorium), der Akku (Akkumulator), die Kita (Kindertagesstätte)

Front

Welchen Artikel haben englische Nomen auf -ing?

Back

das

das Meeting, das Marketing, das Training, das Coaching — Ausnahmen: der Pudding, der Smoking

Practice Exam

Front

Überschriften: Neues aus der Arbeitswelt

Überschriften

a Kette investiert Millionen in neue Kassentechnik

b Firmen entdecken die Generation 60 plus neu

c Forscher bestätigen: Im Homeoffice werden die Pausen länger

d Ausprobieren statt bewerben: Das Handwerk wirbt um Nachwuchs

e Gehälter bleiben in den meisten Firmen ein Tabu

f Daheim wird eher zu viel als zu wenig gearbeitet

g Schulabgänger finden kaum noch eine Lehrstelle

h Einblick in alle Löhne sorgt für mehr Gerechtigkeit

i Kürzere Schichten und mehr Urlaub für ältere Beschäftigte

j Kette rudert zurück: Beim Bezahlen wieder mehr Personal

Text 1 Im Landkreis Celle sind in diesem Herbst über 300 Lehrstellen frei geblieben, vor allem in Bäckereien, Metzgereien und auf dem Bau. Damit wollen sich die Betriebe nicht abfinden. Gemeinsam mit der Handwerkskammer laden sie Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse ein, einen Tag lang mitzuarbeiten – ohne Bewerbung und ohne jede Verpflichtung. „Viele Jugendliche ahnen gar nicht, wie abwechslungsreich ein Handwerk sein kann“, sagt Kammersprecher Tobias Kunze. Wer nach diesem Tag Lust auf mehr hat, bekommt sofort ein Praktikum angeboten.

Text 2 Wer zu Hause arbeitet, nimmt es mit der Arbeitszeit nicht so genau – dieses Vorurteil hört man in vielen Chefetagen. Eine neue Untersuchung von Arbeitspsychologen kommt nun zu einem anderen Ergebnis. Die Forschenden werteten die Zeiterfassung von rund 2000 Angestellten aus. An Tagen im Homeoffice saßen die Teilnehmenden im Schnitt 40 Minuten länger am Schreibtisch und machten kürzere Pausen. Viele beantworteten sogar abends noch Mails. Die Autoren warnen deshalb vor allem vor Überlastung und raten Firmen, feste Zeiten ohne Erreichbarkeit zu vereinbaren.

Text 3 Vor drei Jahren stellte eine große Supermarktkette aus Süddeutschland fast alle Filialen auf Kassen um, an denen die Kundschaft ihre Waren selbst scannt. Das sollte Wartezeiten verkürzen und Personalkosten senken. Die Bilanz fällt jedoch gemischt aus: Viele ältere Menschen fühlten sich überfordert, und an den Automaten verschwand deutlich mehr Ware ohne Bezahlung als erwartet. Nun macht das Unternehmen einen Schritt zurück. In 40 Märkten soll es ab Januar wieder mindestens eine Kasse geben, an der eine Kassiererin oder ein Kassierer sitzt.

Text 4 Noch vor zwanzig Jahren gingen viele Beschäftigte mit Ende fünfzig in den Vorruhestand, und wer mit 55 eine neue Stelle suchte, sammelte meist nur Absagen. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Nach Zahlen des Statistischen Landesamts ist die Zahl der Erwerbstätigen zwischen 60 und 67 Jahren in einem Jahrzehnt um fast die Hälfte gestiegen. Viele Firmen finden schlicht keine jüngeren Fachkräfte mehr und wissen die Erfahrung der Älteren zu schätzen. Manche bieten ihnen sogar kürzere Schichten oder zusätzliche Urlaubstage an.

Text 5 Was verdient eigentlich die Kollegin am Nebentisch? In den meisten Firmen ist das ein Tabu. Ein Softwarehersteller aus Karlsruhe hat das Schweigen gebrochen: Seit einem Jahr kann jeder der 180 Mitarbeitenden im Intranet nachsehen, wie viel die anderen bekommen. Die Geschäftsführung hatte Neid und Streit befürchtet. Stattdessen kam etwas anderes ans Licht: Mehrere Frauen verdienten für die gleiche Arbeit weniger als ihre männlichen Kollegen. Ihre Gehälter wurden inzwischen angehoben, und laut einer internen Umfrage ist die Zufriedenheit im Team deutlich gestiegen.

1.

Welche Überschrift gehört zu Text 1?

  1. a) Schulabgänger finden kaum noch eine Lehrstelle
  2. b) Firmen entdecken die Generation 60 plus neu
  3. c) Kürzere Schichten und mehr Urlaub für ältere Beschäftigte
  4. d) Ausprobieren statt bewerben: Das Handwerk wirbt um Nachwuchs
2.

Welche Überschrift gehört zu Text 2?

  1. a) Forscher bestätigen: Im Homeoffice werden die Pausen länger
  2. b) Gehälter bleiben in den meisten Firmen ein Tabu
  3. c) Daheim wird eher zu viel als zu wenig gearbeitet
  4. d) Kürzere Schichten und mehr Urlaub für ältere Beschäftigte
3.

Welche Überschrift gehört zu Text 3?

  1. a) Kette investiert Millionen in neue Kassentechnik
  2. b) Kette rudert zurück: Beim Bezahlen wieder mehr Personal
  3. c) Forscher bestätigen: Im Homeoffice werden die Pausen länger
  4. d) Firmen entdecken die Generation 60 plus neu
4.

Welche Überschrift gehört zu Text 4?

  1. a) Firmen entdecken die Generation 60 plus neu
  2. b) Kürzere Schichten und mehr Urlaub für ältere Beschäftigte
  3. c) Schulabgänger finden kaum noch eine Lehrstelle
  4. d) Ausprobieren statt bewerben: Das Handwerk wirbt um Nachwuchs
5.

Welche Überschrift gehört zu Text 5?

  1. a) Gehälter bleiben in den meisten Firmen ein Tabu
  2. b) Daheim wird eher zu viel als zu wenig gearbeitet
  3. c) Forscher bestätigen: Im Homeoffice werden die Pausen länger
  4. d) Einblick in alle Löhne sorgt für mehr Gerechtigkeit

Back

1.

Welche Überschrift gehört zu Text 1?

  1. a) Schulabgänger finden kaum noch eine Lehrstelle
  2. b) Firmen entdecken die Generation 60 plus neu
  3. c) Kürzere Schichten und mehr Urlaub für ältere Beschäftigte
  4. d) Ausprobieren statt bewerben: Das Handwerk wirbt um Nachwuchs

Weil über 300 Lehrstellen frei sind, laden die Betriebe Jugendliche ein, „einen Tag lang mitzuarbeiten – ohne Bewerbung“. An Lehrstellen fehlt es also nicht.

2.

Welche Überschrift gehört zu Text 2?

  1. a) Forscher bestätigen: Im Homeoffice werden die Pausen länger
  2. b) Gehälter bleiben in den meisten Firmen ein Tabu
  3. c) Daheim wird eher zu viel als zu wenig gearbeitet
  4. d) Kürzere Schichten und mehr Urlaub für ältere Beschäftigte

Im Homeoffice saßen die Teilnehmenden „im Schnitt 40 Minuten länger am Schreibtisch und machten kürzere Pausen“. Die Autoren warnen deshalb „vor Überlastung“.

3.

Welche Überschrift gehört zu Text 3?

  1. a) Kette investiert Millionen in neue Kassentechnik
  2. b) Kette rudert zurück: Beim Bezahlen wieder mehr Personal
  3. c) Forscher bestätigen: Im Homeoffice werden die Pausen länger
  4. d) Firmen entdecken die Generation 60 plus neu

Im Text steht: „Nun macht das Unternehmen einen Schritt zurück.“ In 40 Märkten soll es wieder eine Kasse geben, „an der eine Kassiererin oder ein Kassierer sitzt“.

4.

Welche Überschrift gehört zu Text 4?

  1. a) Firmen entdecken die Generation 60 plus neu
  2. b) Kürzere Schichten und mehr Urlaub für ältere Beschäftigte
  3. c) Schulabgänger finden kaum noch eine Lehrstelle
  4. d) Ausprobieren statt bewerben: Das Handwerk wirbt um Nachwuchs

Die Zahl der Erwerbstätigen zwischen 60 und 67 ist „um fast die Hälfte gestiegen“, und viele Firmen „wissen die Erfahrung der Älteren zu schätzen“. Kürzere Schichten bieten nur „manche“ an, das ist ein Nebenpunkt.

5.

Welche Überschrift gehört zu Text 5?

  1. a) Gehälter bleiben in den meisten Firmen ein Tabu
  2. b) Daheim wird eher zu viel als zu wenig gearbeitet
  3. c) Forscher bestätigen: Im Homeoffice werden die Pausen länger
  4. d) Einblick in alle Löhne sorgt für mehr Gerechtigkeit

Durch die offenen Gehälter kam heraus, dass mehrere Frauen weniger verdienten; „ihre Gehälter wurden inzwischen angehoben“. Das Tabu gilt nur für „die meisten Firmen“, diese Firma hat „das Schweigen gebrochen“.

Front

Überschriften: Meldungen aus der Wissenschaft

Überschriften

a Virtuelle Welten machen Spritzen erträglicher

b Jede Art von Gehirntraining hält im Alter fit

c Verborgene Siedlung aus der Luft aufgespürt

d Immer weniger Singvögel leben in unseren Städten

e Laien bringen die Klimaforschung schneller voran

f Eltern dürfen bei der Blutabnahme im Raum bleiben

g Sprachkurs im Alter schärft die Aufmerksamkeit

h Alte Handschriften überfordern Freiwillige – Projekt gestoppt

i Straßenlärm verändert den Gesang der Stadtvögel

j Archäologen graben verlassenes Dorf im Wald aus

Text 1 Wer morgens durch eine Großstadt geht, hört Amseln oft höher singen als ihre Artgenossen im Wald. Ein Forschungsteam aus Süddeutschland hat dazu Aufnahmen aus dreißig Parks und Wäldern verglichen. Das Ergebnis: Je dichter der Verkehr, desto höher und kürzer sind die Strophen. Tiefe Töne gehen im Straßenlärm unter, hohe dringen eher durch. Ob die Tiere das von klein auf lernen oder ob es vererbt wird, ist noch offen. Klar ist: Die Vögel passen sich an, damit sie gehört werden.

Text 2 In Archiven lagern Tausende Logbücher von Handelsschiffen aus dem 19. Jahrhundert. Seeleute notierten darin mehrmals täglich Wind, Luftdruck und Temperatur – wertvolle Daten für die Klimaforschung. Das Problem: Die Einträge sind handschriftlich und für Computer kaum lesbar. Ein Forschungsinstitut an der Ostsee bat deshalb im Internet um Unterstützung. Über 5000 Menschen meldeten sich und tippten in ihrer Freizeit die alten Zahlen ab. Statt der geplanten fünf Jahre war die Arbeit nach nur achtzehn Monaten erledigt. Die Daten fließen nun in neue Klimamodelle ein.

Text 3 Viele Kinder haben Angst vor Spritzen. Ärzte einer süddeutschen Kinderklinik haben deshalb getestet, ob eine Brille für virtuelle Realität helfen kann. 90 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren bekamen Blut abgenommen: Die eine Hälfte sah dabei einen Film über Tiere im Meer, die andere schaute an die Wand. Anschließend bewerteten alle ihre Schmerzen. Die Kinder mit der Brille gaben im Durchschnitt nur halb so viel Schmerz an. Die Eltern durften jeweils im Raum bleiben.

Text 4 Kann man im Alter das Gehirn trainieren? Forschende in Greifswald haben 80 Frauen und Männer zwischen 65 und 80 Jahren in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe besuchte vier Monate lang dreimal pro Woche einen Kurs in Spanisch, die andere löste in derselben Zeit regelmäßig Kreuzworträtsel. Bei Tests zur Konzentration schnitten die Sprachschüler am Ende deutlich besser ab. Allerdings ließ der Effekt nach, sobald der Unterricht endete. Die Forschenden empfehlen daher, eine neue Sprache nicht nur kurz, sondern dauerhaft zu lernen.

Text 5 Jahrhundertelang wuchs Wald über die Reste eines Dorfes in der Uckermark, und niemand wusste von seiner Existenz. Entdeckt haben es nun Archäologen, ohne einen einzigen Spaten in die Erde zu stecken. Ein Flugzeug tastete das Gelände mit Laserstrahlen ab, die durch das Laub bis zum Boden dringen. Auf den Bildern zeichneten sich die Umrisse von etwa zwanzig Häusern, einer Kirche und mehreren Wegen ab. Ausgraben will man die Siedlung vorerst nicht: Sie soll unter dem Waldboden geschützt bleiben.

1.

Welche Überschrift gehört zu Text 1?

  1. a) Straßenlärm verändert den Gesang der Stadtvögel
  2. b) Immer weniger Singvögel leben in unseren Städten
  3. c) Sprachkurs im Alter schärft die Aufmerksamkeit
  4. d) Jede Art von Gehirntraining hält im Alter fit
2.

Welche Überschrift gehört zu Text 2?

  1. a) Alte Handschriften überfordern Freiwillige – Projekt gestoppt
  2. b) Archäologen graben verlassenes Dorf im Wald aus
  3. c) Virtuelle Welten machen Spritzen erträglicher
  4. d) Laien bringen die Klimaforschung schneller voran
3.

Welche Überschrift gehört zu Text 3?

  1. a) Eltern dürfen bei der Blutabnahme im Raum bleiben
  2. b) Immer weniger Singvögel leben in unseren Städten
  3. c) Virtuelle Welten machen Spritzen erträglicher
  4. d) Straßenlärm verändert den Gesang der Stadtvögel
4.

Welche Überschrift gehört zu Text 4?

  1. a) Jede Art von Gehirntraining hält im Alter fit
  2. b) Sprachkurs im Alter schärft die Aufmerksamkeit
  3. c) Straßenlärm verändert den Gesang der Stadtvögel
  4. d) Immer weniger Singvögel leben in unseren Städten
5.

Welche Überschrift gehört zu Text 5?

  1. a) Verborgene Siedlung aus der Luft aufgespürt
  2. b) Archäologen graben verlassenes Dorf im Wald aus
  3. c) Laien bringen die Klimaforschung schneller voran
  4. d) Alte Handschriften überfordern Freiwillige – Projekt gestoppt

Back

1.

Welche Überschrift gehört zu Text 1?

  1. a) Straßenlärm verändert den Gesang der Stadtvögel
  2. b) Immer weniger Singvögel leben in unseren Städten
  3. c) Sprachkurs im Alter schärft die Aufmerksamkeit
  4. d) Jede Art von Gehirntraining hält im Alter fit

Je dichter der Verkehr, desto höher sind die Strophen: „Die Vögel passen sich an, damit sie gehört werden.“ Von einem Rückgang der Vögel ist keine Rede.

2.

Welche Überschrift gehört zu Text 2?

  1. a) Alte Handschriften überfordern Freiwillige – Projekt gestoppt
  2. b) Archäologen graben verlassenes Dorf im Wald aus
  3. c) Virtuelle Welten machen Spritzen erträglicher
  4. d) Laien bringen die Klimaforschung schneller voran

Über 5000 Menschen tippten in ihrer Freizeit die alten Zahlen ab: „Statt der geplanten fünf Jahre war die Arbeit nach nur achtzehn Monaten erledigt.“

3.

Welche Überschrift gehört zu Text 3?

  1. a) Eltern dürfen bei der Blutabnahme im Raum bleiben
  2. b) Immer weniger Singvögel leben in unseren Städten
  3. c) Virtuelle Welten machen Spritzen erträglicher
  4. d) Straßenlärm verändert den Gesang der Stadtvögel

Die Kinder mit der Brille „gaben im Durchschnitt nur halb so viel Schmerz an“. Dass die Eltern im Raum bleiben durften, ist nur eine Nebensache.

4.

Welche Überschrift gehört zu Text 4?

  1. a) Jede Art von Gehirntraining hält im Alter fit
  2. b) Sprachkurs im Alter schärft die Aufmerksamkeit
  3. c) Straßenlärm verändert den Gesang der Stadtvögel
  4. d) Immer weniger Singvögel leben in unseren Städten

Bei Tests zur Konzentration „schnitten die Sprachschüler am Ende deutlich besser ab“ als die Gruppe mit den Kreuzworträtseln. Deshalb hilft nicht jedes Training gleich gut.

5.

Welche Überschrift gehört zu Text 5?

  1. a) Verborgene Siedlung aus der Luft aufgespürt
  2. b) Archäologen graben verlassenes Dorf im Wald aus
  3. c) Laien bringen die Klimaforschung schneller voran
  4. d) Alte Handschriften überfordern Freiwillige – Projekt gestoppt

Ein Flugzeug tastete das Gelände mit Laserstrahlen ab und fand so das Dorf unter dem Wald. „Ausgraben will man die Siedlung vorerst nicht.“

Front

Überschriften: Nachrichten aus Umwelt und Natur

Überschriften

a Neues Verkehrsangebot auf dem Land findet kaum Fahrgäste

b Mehr Blüten, mehr Leben: Stadt lässt das Grün wachsen

c Seit die Lampen aus sind, wird öfter eingebrochen

d Wiederverwendbare Boxen: Angebot da, Nachfrage gering

e Klimawandel: Wälder in ganz Europa sterben ab

f Weniger Licht in der Nacht – mit erfreulicher Bilanz

g Seltener mähen: Stadt spart viel Geld

h Bestellen statt warten: Auf dem Land fährt man jetzt nach Bedarf

i Einwegverpackungen sollen künftig extra kosten

j Aus der Not lernen: Der neue Wald soll vielfältiger werden

Text 1 Kurz geschorener Rasen sieht ordentlich aus, bietet Bienen und Schmetterlingen aber kaum Nahrung. Die Stadt Oldenburg mäht deshalb seit zwei Jahren viele Grünflächen in Parks und an Straßenrändern nur noch zweimal im Jahr. Dort blühen jetzt Kornblumen, Mohn und Wiesensalbei. Biologen zählten auf diesen Flächen fast dreimal so viele Insektenarten wie vorher. Nicht alle Anwohner sind begeistert, manche beschweren sich über das „Unkraut“. Die Stadt hält trotzdem an ihrem Kurs fest und erklärt das Projekt auf Schildern.

Text 2 Seit Jahresbeginn müssen größere Restaurants und Imbisse ihr Essen zum Mitnehmen auch in Mehrwegbehältern anbieten. Die meisten Betriebe halten sich daran. Eine Umfrage der Verbraucherzentrale zeigt jedoch: Nur etwa jede zwanzigste Bestellung wird tatsächlich in einer solchen Box verpackt. Viele Kundinnen und Kunden wissen gar nicht, dass sie danach fragen können. Andere finden es zu umständlich, die Box später zurückzubringen. Umweltverbände fordern deshalb, dass Einwegverpackungen künftig extra kosten sollen.

Text 3 Drei trockene Sommer hintereinander haben den Fichten im Harz schwer zugesetzt. Geschwächt von der Hitze, konnten sich die Bäume nicht mehr gegen den Borkenkäfer wehren. Ganze Hänge sind inzwischen kahl. Die Förster ziehen daraus eine Lehre: Statt wieder nur Fichten zu pflanzen, setzen sie auf eine Mischung aus Buchen, Eichen, Ahorn und Douglasien. Ein solcher Wald ist widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Schädlinge. Bis die neuen Bäume groß sind, werden allerdings Jahrzehnte vergehen.

Text 4 Lange fuhr der Linienbus durch die Dörfer im südlichen Emsland fast leer, weil er nur dreimal am Tag kam. Seit einem Jahr gibt es dort einen Rufbus. Wer mitfahren will, bestellt ihn per App oder Telefon spätestens eine Stunde vorher. Der Kleinbus holt die Fahrgäste dann an der nächsten Haltestelle ab und bringt sie zum Bahnhof oder zum Arzt. Das Angebot wird so gut angenommen, dass sich die Zahl der Fahrgäste verdreifacht hat. Nun sollen zwei weitere Fahrzeuge dazukommen.

Text 5 Seit dem Frühjahr gehen in einer Gemeinde im Sauerland zwischen ein und fünf Uhr nachts die meisten Straßenlaternen aus. Nur an wichtigen Kreuzungen und am Bahnhof bleibt es hell. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten befürchtet, dass es dann häufiger zu Einbrüchen kommt. Die Polizei kann das bisher nicht bestätigen: Die Zahlen sind sogar leicht gesunken. Die Gemeinde spart jährlich rund 30 000 Euro an Stromkosten. Und Hobbyastronomen freuen sich, dass am Himmel wieder mehr Sterne zu sehen sind.

1.

Welche Überschrift gehört zu Text 1?

  1. a) Mehr Blüten, mehr Leben: Stadt lässt das Grün wachsen
  2. b) Seltener mähen: Stadt spart viel Geld
  3. c) Aus der Not lernen: Der neue Wald soll vielfältiger werden
  4. d) Klimawandel: Wälder in ganz Europa sterben ab
2.

Welche Überschrift gehört zu Text 2?

  1. a) Einwegverpackungen sollen künftig extra kosten
  2. b) Neues Verkehrsangebot auf dem Land findet kaum Fahrgäste
  3. c) Weniger Licht in der Nacht – mit erfreulicher Bilanz
  4. d) Wiederverwendbare Boxen: Angebot da, Nachfrage gering
3.

Welche Überschrift gehört zu Text 3?

  1. a) Klimawandel: Wälder in ganz Europa sterben ab
  2. b) Mehr Blüten, mehr Leben: Stadt lässt das Grün wachsen
  3. c) Aus der Not lernen: Der neue Wald soll vielfältiger werden
  4. d) Seltener mähen: Stadt spart viel Geld
4.

Welche Überschrift gehört zu Text 4?

  1. a) Neues Verkehrsangebot auf dem Land findet kaum Fahrgäste
  2. b) Bestellen statt warten: Auf dem Land fährt man jetzt nach Bedarf
  3. c) Wiederverwendbare Boxen: Angebot da, Nachfrage gering
  4. d) Seit die Lampen aus sind, wird öfter eingebrochen
5.

Welche Überschrift gehört zu Text 5?

  1. a) Weniger Licht in der Nacht – mit erfreulicher Bilanz
  2. b) Seit die Lampen aus sind, wird öfter eingebrochen
  3. c) Bestellen statt warten: Auf dem Land fährt man jetzt nach Bedarf
  4. d) Seltener mähen: Stadt spart viel Geld

Back

1.

Welche Überschrift gehört zu Text 1?

  1. a) Mehr Blüten, mehr Leben: Stadt lässt das Grün wachsen
  2. b) Seltener mähen: Stadt spart viel Geld
  3. c) Aus der Not lernen: Der neue Wald soll vielfältiger werden
  4. d) Klimawandel: Wälder in ganz Europa sterben ab

Die Stadt mäht viele Flächen „nur noch zweimal im Jahr“, damit Bienen und Schmetterlinge Nahrung finden, und dort leben jetzt fast dreimal so viele Insektenarten. Von Einsparungen steht nichts im Text.

2.

Welche Überschrift gehört zu Text 2?

  1. a) Einwegverpackungen sollen künftig extra kosten
  2. b) Neues Verkehrsangebot auf dem Land findet kaum Fahrgäste
  3. c) Weniger Licht in der Nacht – mit erfreulicher Bilanz
  4. d) Wiederverwendbare Boxen: Angebot da, Nachfrage gering

„Die meisten Betriebe halten sich daran“, aber „nur etwa jede zwanzigste Bestellung“ wird in einer Mehrwegbox verpackt. Die Forderung nach einem Aufpreis für Einwegverpackungen steht nur am Schluss.

3.

Welche Überschrift gehört zu Text 3?

  1. a) Klimawandel: Wälder in ganz Europa sterben ab
  2. b) Mehr Blüten, mehr Leben: Stadt lässt das Grün wachsen
  3. c) Aus der Not lernen: Der neue Wald soll vielfältiger werden
  4. d) Seltener mähen: Stadt spart viel Geld

Nach dem Sterben der Fichten ändern die Förster ihren Plan: „Statt wieder nur Fichten zu pflanzen, setzen sie auf eine Mischung aus Buchen, Eichen, Ahorn und Douglasien.“ Der Text spricht nur vom Harz, nicht von ganz Europa.

4.

Welche Überschrift gehört zu Text 4?

  1. a) Neues Verkehrsangebot auf dem Land findet kaum Fahrgäste
  2. b) Bestellen statt warten: Auf dem Land fährt man jetzt nach Bedarf
  3. c) Wiederverwendbare Boxen: Angebot da, Nachfrage gering
  4. d) Seit die Lampen aus sind, wird öfter eingebrochen

Den Rufbus bestellt man „per App oder Telefon“, und das Angebot „wird so gut angenommen, dass sich die Zahl der Fahrgäste verdreifacht hat“.

5.

Welche Überschrift gehört zu Text 5?

  1. a) Weniger Licht in der Nacht – mit erfreulicher Bilanz
  2. b) Seit die Lampen aus sind, wird öfter eingebrochen
  3. c) Bestellen statt warten: Auf dem Land fährt man jetzt nach Bedarf
  4. d) Seltener mähen: Stadt spart viel Geld

Die Gemeinde spart Stromkosten, und die Zahl der Einbrüche ist „sogar leicht gesunken“.

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